Überwältigende Mehrheit stimmt für Antrag der BI
Die Karlstadter Bürger sprechen sich gegen die Autobahn aus. Bei der Bürgerversammlung war der Saal im historischen Rathaus bis auf den letzen Platz besetzt. Der Antrag der BI wurde von den über 500 Bürgern mit nur etwa 20 Gegenstimmen angenommen. Dieses Ergebnis war ein großer Erfolg der Karlstadter Bürger im Kampf gegen die Autobahn.
Der 1. Bürgermeister von Karlstadt, Herr Dr. Paul Kruck, war nicht bereit eine poltischen Stellungnahme zum Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie abzugeben.
Hier der Antrag den die BI in die Bürgerversammlung eingebracht hat:
(1) Der Rat der Stadt Karlstadt berät erneut über dass Thema B26n.
(2) Den Antrag stellenden Bürgern möge bei dieser Beratung die Möglichkeit eingeräumt, werden, durch einen hiermit von ihnen beauftragte sachkundigen Vertreter, dem 1.Vorsitzender der Bürgerinitiative „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V.“ oder einem von diesem benannten Vertreter ihre Position gegenüber der Stadt und den Mandatsträgern darstellen zu können.
(3) Die Stadt Karlstadt lehnt das Projekt B26n ab und tritt dem Verein „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V.“ bei.
(4) Die Stadt Karlstadt wird im Rahmen ihrer Verfahrensbeteiligung am Straßenbauprojekt B26n in jeder Stellungnahme, Eingabe etc. vorab erklären, dass Sie dass Projekt B 26n grundsätzlich ablehnt.
Der Rat der Stadt Karlstadt muss sich nun innerhalb von 3 Monaten über diese Themen beraten und abstimmen.
Wir danken Allen, die mit Wortbeiträgen, ihrer Anwesenheit und natürlich mit ihrer Stimme unser gemeinsammes Anliegen so eindrucksvoll unterstützt haben.