Das ist geplant:
B26 neu - eine Autobahn mit gelber anstatt blauer Beschilderung...
...wurde 2004 in den Verkehrswegeplan aufgenommen. Die Autobahn führt vom Autobahndreieck Werneck (A7/A70) über Karlstadt zum Autobahndreieck Kist (A3).
Kosten...
...soll die als Autobahn ausgebaute Westumgehung (ca. 54 km Länge und 488 ha Flächenverbrauch ohne Ausgleichsflächen) 491 Mio. € (bisher 380 Mio. €).
Eine etwa 30 Meter hohe Brücke...
...wird nördlich von Karlstadt und Laudenbach über den Main führen.
37500 Fahrzeuge pro Tag...
...sollen laut Planern auf der voll ausgebauten Autobahn fahren.
Die Autobahn endet vorerst in Karlstadt...
...da nur der 1. Abschnitt im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist. Karlstadt, Heßlar, Stetten, Laudenbach, Mühlbach und Schönarts wären so besonders betroffen.
Baubeginn wird frühestens in 5 Jahren (realistisch 10 Jahre) sein. Die Bauzeit beträgt mind. 20-25 Jahre. Damit sind wir im Jahr 2040. Erst dann sollen die vorhergesagten Entlastungen eintreten.
Und die Folgen?
Die Lebensqualität sinkt massiv...
...in allen betroffenen Ortschaften. Je nach tatsächlichem Streckenverlauf reicht die Autobahn bis auf wenige hundert Meter an Wohnhäuser in Karlstadt, Karlburg, Heßlar, Laudenbach, Stadelhofen, Mühlbach, Schönarts und Stetten heran.
Lärm, Dreck und Abgase werden das Leben spürbar beeinflussen.
Das Naherholungsgebiet am Saupurzel wird zerstört...
...und zerschnitten durch Zubringerstraßen. Lärm, Dreck und Abgase betreffen auch massiv die nördlichen Wohngebiete wie an der Eußenheimer Straße und Nähe Karolingerbrücke.
Die Naherholungsgebiete um den Kalvarienberg...
...werden durch die Autobahn von
Karlstadt abgeschnitten. Der erst kürzlich in mühevoller Arbeit sanierte Kreuzweg am Stationsweg wird nicht mehr die Ruhe bieten, die für einen solchen Ort geboten wäre.
Tatsächlich?!
„Die Ortsdurchfahrten im Werntal müssen entlastet werden“
Ja, aber es ist unsinnig, Durchfahrten zu entlasten und gleichzeitig die Ortsrandlagen massiv zu belasten. Die Belastung der Ortsdurchfahrten wird durch den Zubringerverkehr steigen.
„Karlstadt und Main-Spessart sind verkehrstechnisch im Abseits“
Nein! Von Karlstadt zur A7 sind es ca. 27 km bzw. 30 min. Bis zur A3 sind es ca. 29 km bzw. 30 min. Eine kreuzungsfreie Bundesstraße bringt bei dieser Strecke die gleiche Fahrzeitverkürzung und hat mehr Auffahrten als eine Autobahn!
„Die Autobahn ist doch bereits beschlossene Sache“
Die Autobahnbefürworter behaupten: „Nur wer den Planungsprozess konstruktiv begleitet kann das Beste für die Anwohner erreichen“.
Aber was ist „das Beste“?!
Die Autobahn wird nicht gebaut werden, wenn die Bürger es nicht wollen!
„Die Wirtschaft braucht eine Autobahn“
Main Spessart ist eine der Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in Deutschland. Autobahnen schaffen keine neuen Arbeitsplätze, es kommt bestenfalls zu Unternehmensverlagerungen in der Region der Autobahn.
Übrigens:
Der Bau von einem Kilometer Autobahn kostet ca. 8 Mio €. Für einen Tunnel sind es 25 - 30 Mio € mehr pro km. Eine Brücke von ca. 650 m Länge und 70 m Höhe wird mit 35 Mio € veranschlagt. Die Kosten für diese Werbeaktion belaufen sich auf rund 12 cm Autobahnstrecke.
Lebensqualität statt B26n
| So nah ist die Autobahn: |
Nord- variante |
Mittel- variante |
Süd- variante |
| Karlstadt | 300 m | 500 m | |
| Heßlar | 350 m | 350 m | 350 m |
| Laudenbach | 400 m | 500 m | |
| Stetten | 80 m |
Die Autobahnbefürworter meinen:
Die Tunnelvariante führt zu erheblichen Belastungen. Mit Lärmschutzmaßnahmen sind diese gerade noch hinnehmbar.
Wir meinen:
Lärm, Abgase, Feinstaub und Dreck machen krank und zerstören unsere Lebensqualität. Wir wollen bedarfsgerechte regionale und lokale Verkehrslösungen!
Wir setzen auf Demokratie und die besseren Argumente. Machen Sie mit! Gemeinsam retten wir unsere Heimat vor der Zerstörung durch ein unsinniges Projekt.
Werden Sie JETZT Mitglied der „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V.






