Man könnte meinen, dass Stadelhofen nicht direkt von der B26n betroffen sei. In der UVS (Umwelt Verträglichkeit Studie) wird jedoch ein Zubringer nach Lohr vorgeschlagen, der allerdings noch nicht im Verkehrswegeplan vorgesehen ist und dessen Finanzierung noch nicht einmal angedacht ist. Somit kann Stadelhofen bis ca. 2030 nicht mit einer Entlastung im Ort rechnen. Aber wenn der Zubringer dann doch gebaut wäre, brächte dies trotzdem keine echte Entlastung. Vielmehr würde Stadelhofen dann von 2 Seiten beschallt werden. Von der Schnellbahntrasse im Nordwesten und vom Zubringer im Südwesen. Dieser würde ca. 10.000 Fahrzeuge zusätzlich an Stadelhofen vorbei leiten.
Die Mehrzahl der Stadelhofener Bürger lebt von der Landwirtschaft. Der Bau des Zubringer hätte zur Folge, dass die landwirtschaftlichen Nutzflächen durchschnitten wären und eine Flurbereinigung nötig wäre. Nichts desto trotz ging auch eine sehr große Landfläche verloren. Der Schaden an der Umwelt wäre sehr groß.
Wir fordern den Verzicht auf diese menschen-verachtende Autobahn!
Die Einleitung des Raumordnungsverfahrens bei der Regierung von Unterfranken ist für das Jahr 2010 vorgesehen.
Wer dagegen ist, muss jetzt etwas unternehmen!