Jahrestag des Bürgerentscheids gegen die B 26n
Einladung zur Trassenwanderung am Sonntag, den 21.08.2011 zum Jahrestag des Bürgerentscheids gegen die B 26n
Treffpunkt: Parkplatz Saupurzel / U&D Gelände
Zeit: 21.08.2011, 14:00 Uhr
Strecke: durch Bäuerleinsgrund nach Schönarts und zurück
Dauer: Hinweg ca. 2:30 Stunden (Laufzeit ca. 1:30 Stunden), Rückweg ca. 1:00 Stunde
Liebe Mitglieder und Freunde der Bürgerinitiative,
am
22.08.2011 jährt sich der erfolgreiche Bürgerentscheid „Für den Erhalt
unserer Heimat – gegen den Bau der B 26n“. Trotz einer größtmöglichen
Koalition aus Bürgermeister-CSU-SPD-Freie Wähler haben sich die
Karlstadter mit 58,56 % der abgegebenen Stimmen für das
Bürgerbegehren und gegen den Bau der B 26n ausgesprochen.
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Mehrheit-gegen-den-Bau-der-B-26n;art772,5699513
Trassenwanderung
Da
bei allem (politischen) Einsatz für unsere Sache auch das Angenehme
nicht kurz kommen darf, veranstaltet die Bürgerinitiative zum Jahrestag
des Bürgerentscheides gegen die B 26n eine Wanderung entlang der
geplanten Trasse der B 26 östlich von Karlstadt.
Treffpunkt ist
der Grillplatz am Saupurzel (U&D Gelände) am 21.08.2011 um 14:00
Uhr. Auf den Spuren der B 26n geht die Wanderung über den Saupurzel
durch den Bäuerleinsgrund Richtung Heßlar nach Schönarts und dann über
den Müllergrund zurück.
Vertreter der Bürgerinitiative erläutern
die bedrohten Naturschönheiten und informieren aus erster Hand und
direkt vor Ort über die Planungen der B 26n, die dieses Gebiet
zerschneiden und somit zerstören würde.
Die Wanderung dauert ca.
2 Stunden bis zur Rast in Schönarts von 15:45 bis 16:30 und dann erneut
ca. 1 Stunde bis zum Ausgangspunkt, so dass wir gegen 17:30 Uhr wieder
in Karlstadt sind.
In Schönarts gibt es Kaffee, Kuchen und eine
Brotzeit. Als besonderes Schmankerl werden frisch geräucherte und
gebeizte Schönartser Forelle angeboten.
Bedeutung des Bürgerentscheides
Der
Erfolg des Bürgerbegehrens ist immer noch von erheblicher Bedeutung für
die Bürgerinitiative. Der Bürgerentscheid in Karstadt ist bisher die
einzige demokratische Abstimmung der Bevölkerung über die B 26n. Hierbei
wurde deutlich, dass wir die Mehrheit der Bevölkerung vertreten.
Zusammen mit den 14.000 Unterschriften des Mainfränkischen Aufrufs wurde
unsere Legitimation begründet, für die Betroffenen zu sprechen.
Dies
zeigen auch die Gespräche mit Vertretern der Verwaltung bis in die
Ministerien, sowie den Politikern und Regierungsmitgliedern auf Landes-
und Bundesebene. Diese äußern regelmäßig, dass durch den Bürgerentscheid
in Karlstadt belegt wurde, dass weite Teile der Bevölkerung gegen den
Bau der B 26n sind.
Aus diesem Grunde ist es auch unnötig, sich weiter mit den uneinsichtigen Karlstadter Kommunalpolitikern auseinander zu setzen.
http://www.mainpost.de/regional/franken/B26n-Stadtrat-weiter-auf-der-alten-Spur-;art1727,6277509
Durch
den gewonnenen Bürgerentscheid werden wir von den Entscheidungsträgern
auf Landes- und Bundesebene als legitime Vertreter von weiten Teilen der
Bevölkerung bezüglich des Themas B 26n akzeptiert.
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/main-spessart/art129810,5998008
http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Gegner-und-Befuerworter-der-B-26n-gaben-Minister-Soeder-ihre-Argumente-mit-auf-den-Weg%3bart38482,6261921
Die
Position eines Bürgermeisters und seines Stadtrates, die einen
Bürgerentscheid verloren haben, ist dagegen von geringem Gewicht.
Nur
ein Beispiel: Die Autobahnbefürworter schwadronieren regelmäßig,
Karlstadt brauche zur Sicherung bestehender und Schaffung neuer
Arbeitsplätze die Autobahn.
http://www.karlstadt.de/Eigene_Dateien/01-verwaltung/amtsblatt/mitteilungsblatt_2010_11.pdf
Schön
wäre es, wenn in die Überlegungen der Autobahnbefürworter auch die
Realität einfließen würde. Denn ein Blick auf die Entwicklung der
Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren und der aktuellen
Arbeitslosenzahlen von 2,3 % zeigt, dass es fast schon peinlich ist,
wenn Politiker, die erst genommen werden wollen, solches behaupten.
http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/main-spessart/art129810,6260058
Doch
wir sind gefordert in unserem Einsatz für unsere Heimat nicht
nachzulassen, bis die B 26n endlich aus dem Bundesverkehrswegeplan
gestrichen ist. Mit dem gewonnenen Bürgerentscheid hat Karlstadt ein
deutliches Signal nach München und Bonn gesendet, welches ein wichtiger
Grundstein unseres Erfolges sein wird.