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Bürgerinitiative begrüßt Abkehr von CSU, SPD und Freie Wähler von Konzentration auf B 26n
11.03.11 10:50
Bürgerinitiative begrüßt Abkehr von CSU, SPD und Freie Wähler von Konzentration auf B 26n - Mahnfeuer zum Raumordnungsverfahren am 12.03.2011 in Karlstadt
Die Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. begrüßt die jüngsten Äußerungen zur Stadtentwicklung der Sprecher der CSU, SPD und Freie Wähler -Fraktionen im Stadtrat Karlstadt. Die Fraktionsvorsitzenden hatten sich, wie in der Mainpost berichtet, ausführlich zu den Entwicklungszielen für Karlstadt geäußert, ohne dabei auf die Westumgehung Würzburg / B 26n einzugehen.
Das sei ein großer Fortschritt zu den bisherigen Erklärungen der Parteivertreter, so der Sprecher der Bürgerinitiative in Karlstadt Armin Beck. „Bisher hörten wir immer, dass der Bau der B 26n entscheidend für die Zukunft von Karlstadt sei. Offenbar stellen sich die Karlstadter Kommunalpolitiker bereits auf eine Zukunft ohne B 26n ein“. Dies sei zu begrüßen, so Beck, der Sprecher der Bürgerinitiative, denn es gelte die stärken Karlstadts, wie Lebensqualität, zentrale Lage in Deutschland, die gute Wirtschafts- und Sozialstruktur zu betonen, und so die Attraktivität als Platz zum Leben und Arbeiten selbstbewusst darzustellen.
Katharina Vautrin-Hofmann, die die Planungen für die Bürgerinitiative bewertet, ist sich sicher, dass auch die Aufklärungsarbeit der Bürgerinitiative zumindest zu einem selbstkritischen Hinterfragen bei den Autobahnbefürwortern geführt hat. „Die Bürgerinitiative hat – im Gegensatz zum Straßenbauamt – die massiven Lärm- und Verkehrsbelastungen für die Bevölkerung durch die Autobahn herausgearbeitet.“ so Vautrin-Hofmann. Selbst Staatssekretär Eck hatte im Gespräch mit der Bürgerinitiative erklärt, dass das Raumordnungsverfahren „ergebnisoffen“ sei, d.h. auch zu einer Ablehnung des Projektes B 26n führen könne. Diese „Freigabe“ zur Diskussion durch Staatssekretär Eck sei ein deutliches Zeichen, die Sinnhaftigkeit der B 26n zu hinterfragen, betont Vautrin-Hofmann.
Für Erwin Scheine, Beirat der Bürgerinitiative steht fest, dass der anhaltende Widerstand der Bürger um die Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. vor dem Erfolg stehe. „Wenn die Bürger weiterhin der Politik deutlich zeigen, dass sie entschieden für den Erhalt unserer Heimat und gegen den Bau der B26n entgegentreten, wird dieses Wahnsinnsprojekt gestoppt werden.“ Das laufende Raumordnungsverfahren müsse zu dem Ergebnis kommen, dass die Planungen zur B 26n beendet werden.
Die Bürgerinitiative veranstaltet am Samstag, den 12.03.2001 ab 18:00 Uhr in Karlstadt ein Mahnfeuer gegen die B 26n. Veranstaltungsort Grillplatz "Am Saupurzel" (U&D Gelände – Parkplatz an der B 26) statt.
Die Bürgerinitiative informiert über das laufende Raumordnungsverfahren zur B 26n und die Möglichkeiten der Bürger Einwendungen zu erheben.
Musikalisch umrahmt wird das Programm von Johannes Wohlfahrt mit Songs vom Mee.
Für eine Kleinigkeit zu Essen und Trinken sowie Stockbrot für die Kinder ist gesorgt.
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