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Regierungspräsident Dr. Beinhofer gauckelt Schutz von Mensch und Natur vor.
22.01.12 22:33
Bürgerinitiative: Regierungspräsident Dr. Beinhofer gauckelt Schutz von Mensch und Natur vor.
Scharf kritisieren die Vertreter der Bürgerinitiative die Regierung von Unterfranken und insbesondere Regierungspräsident Dr. Beinhofer. Dieser hatte zum dem Raumordnungsverfahrens zur B 26n geäußert, dass „Ergebnis ist, dass der geplante Neubau der B 26n nur unter Beachtung einer Vielzahl von Maßgaben und mit einem wichtigen Prüfauftrag den raumordnerischen Erfordernissen entspricht“.
Katharina Vautrin-Hofmann, von Beruf Bauingenieurin begleitet für die Bürgerinitiative das Raumordnungsverfahren aus fachlicher Sicht: „Entweder Herr Beinhofer wurde von seinen Mitarbeitern über den Inhalt der landesplanerische Beurteilung falsch informiert oder er gaukelt den Schutz vor um die Bürger einzulullen.“
Armin Beck, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative aus Karlstadt sieht hier den Versuch die Bürger über den Inhalt der Entscheidung der von Beinhofer zu verantwortenden Entscheidung der Regierung von Unterfranken zu täuschen. „Die von Herrn Beinhofer bemühten Maßgaben zum Schutz von Mensch und Natur sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Es finden sich keine konkrete Vorgaben, deren Nichtbeachtung eine Ablehnung der B 26n zur Folge hat. Inhaltlich ist die landesplanerische Beurteilung ein Ansammlung hilflosem gejammeres, es möge alles nicht so schlimm kommen.“
Erwin Scheiner, Beirat der Bürgerinitiative aus Karlstadt sieht dies am konkreten Beispiel in Karlstadt belegt. So ist in landesplanerische Beurteilung zu lesen, dass die Beeinträchtigungen von Siedlungsstrukturen und Siedlungsentwicklungen, insbesondere bei Karlstadt auf das unumgängliche Maß zu beschränken sei. „Solche leeren Phrasen helfen niemandem. Letztendlich sagt die Regierung damit, dass es keinerlei Grenze für die Belastungen der Bevölkerung gibt, die zu einem Ende des Projektes B 26n führen würden. Es kann gebaut werden, koste es was es wolle“, so Scheiner.
Die Karlstadter Bürgerinitiative ist überzeugt, dass die Regierung von Unterfranken wider besserer fachlicher Einsicht die B 26n befürwortet. „Entweder eine Autobahn ist Raumverträglich oder nicht.“ betont Vautrin-Hofmann. Der Auftrag eine durchgehenden zwei- bis dreistreifiger Ausführung zu prüfen stehe hierzu im krassen Widerspruch. Die Regierung bestätige damit, dass eine Autobahn offensichtlich unnötig sei. „Der Prüfauftrag ist nichts als ein schäbiger Trick um das von Anfang an feststehende Ergebnis zu erlangen. Dies zeigt, dass das Raumordnungsverfahren letztendlich nur den Schein eines fachlich objektiven und ergebnisoffenen Verfahrens erzeugen sollte“, so Vautrin-Hofmann. Armin Beck folgert daraus: „Die Planungen zur Westumgehung Würzburg / B 26n beruhen auf einer politischen Entscheidung und können nur politisch verhindert werden. Es ist daher wichtiger den je, den Widerstand bis zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegplanes aufrecht zu erhalten“, so der karlstadter Sprecher der Bürgerinitiative.
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