Blog

30.01.12 19:43

Runden Tisch fordern und dann kneifen Herr Schneider

'Ein Runder Tisch wird oft eingesetzt als symbolische Sitzordnung einer Konferenz zur Bewältigung von Krisen, in der Vertreter verschiedener Institutionen gleichberechtigt, d. h. ohne Hierarchiestufen oder Vorsitzenden, einen von allen Seiten anerkannten Kompromiss finden wollen.' so schreibt Wikipedia.

Weiterlesen …

12.01.12 22:15

Mangelhaft für B26 n im ROV

Aus einem Mangelhaft wird durch ein wohlwollend angeforderte Überprüfung ein Ausreichend gemacht, um das Versetzen nicht zu gefährden.

Weiterlesen …

19.09.11 21:18

Raumordnungsverfahren B 26: Protokoll zum Bürgergespräch liegt vor

Raumordnungsverfahren B 26: Protokoll zum Bürgergespräch vom 11.07.2011 liegt jetzt vor.

Weiterlesen …

bi-Karlstadt.de > Presse > Pressemitteilungen der BI gegen die B26n

Mitteilungen

Staatssekretär Eck im Gespräch mit der Bürgerinitiative

22.02.11 20:36

Auf Initiative von Staatssekretär Gerhard Eck und Armin Beck, dem Sprecher der Bürgerinitiative
Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. – Ortsgruppe Karlstadt,
fand ein Gespräch zwischen dem Staatsekretär im Innenministerium, Vertretern des Staatlichen
Bauamtes und der Bürgerinitiative  gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) statt.

Für die Bürgerinitiative nahmen an dem Gespräch zudem deren Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt),
Vorstandsmitglied Wolfgang Rupp (Zellingen) und der Beirat für Karlstadt Erwin Scheiner teil.
In der offen und sachlich geführten Diskussion erläuterte der Vorsitzende der Bürgerinitiative Matthias Zorn,
dass die derzeitigen Planungen einer autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße zusätzlichen Verkehr
nach Main-Spessart und den westlichen Landkreis Würzburg brächten. Die massive Beeinträchtigung der
Lebensqualität der Bevölkerung stünden in keinem Verhältnis zu den Nutzen und den Kosten.

Der Bereichsleiter Straßenbau im Staatlichen Bauamt Würzburg, Christoph Eberlein erläuterte hierbei seine
Ansicht, dass die geplante B 26n die gestellten Aufgaben lösen würde. Dies seien insbesondere die
Verbindung der A 7 und der A 3, die Entlastung des Biebelrieder Kreuzes, die verbesserte Erschließung
des Landkreises Main-Spessart, die Entlastung hochbelasteter Ortsdurchfahrten insbesondere im Werntal
und die Entlastung des Stadtgebietes Würzburgs.

Staatssekretär Eck betonte, dass die B 26n ein wichtiges Projekt sei. Dies schon deshalb, da der Verkehr
zunehme und daher leistungsfähige Straßen unverzichtbar seien. Gerade in Zeiten höchster Anforderungen
an die Mobilität und Flexibilität der arbeitenden Bevölkerung müsse dafür gesorgt werden, dass der
ländliche Raum nicht abgehängt werde.

Hiergegen erklärte Armin Beck, gegen eine vierspurige, autobahnähnliche Bundesstraße stehe die eindeutige
Mehrheit der  Bevölkerung, wie der Bürgerentscheid in Karlstadt gezeigt habe. Die Politik stehe daher vor der
Wahl gegen den massiven Widerstand der Region zeitaufwändig ein Straßenbauprojekt durchsetzen zu wollen
oder mit den Bürgern nach einer verträglichen Lösung zu suchen.

Die Vertreter der Bürgerinitiative betonten einhellig, dass  anstelle einer vierspurigen, autobahnähnlichen
Bundesstraße mit 30.000 Fahrzeugen zusätzlich und einer geringen Erschießungswirkung eine verträgliche
Lösung gesucht werden müsse. Dies könne in einer Fortführung der B 26a über Werneck (A 7), Arnstein,
Karlstadt über Lohr zur A 3 bestehen. Verträglich könne eine solche Trasse jedoch nur als zweispurige,
kreuzungsfreie Bundesstraße sein, die – wo möglich - bestehende Trassen nutzen müsse.
 
Am Beispiel von Karlstadt legte Erwin Scheiner dem Staatssekretär die Lärmbelastung der Wohngebiete
durch die aktuelle Planung dar. Die Vertreter des Staatlichen Bauamtes Würzburg sicherten hierbei zu,
dass Maßnahmen zum Lärmschutz gerade in Karlstadt aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung ergriffen
würden.

Staatssekretär Gerhard Eck begrüßte, dass – im Gegensatz z.B. zu Stuttgart 21 – in diesem frühen
Planungsstadium die Kritiker ihre Bedenken vorbrächten. Er betonte, dass es sich bei dem
Raumordnungsverfahren um ein ergebnisoffenes Verfahren handele in dem geprüft werde, ob die
vorgelegte Planung zur B 26n unter Berücksichtigung der Belange von Mensch und Umwelt vertretbar sei.
„Wenn wir die derzeitige Planung zur B 26n ohne wenn und aber durchsetzen wollten, würde ich nicht
das Gespräch mit der Bürgerinitiative führen“, so Staatssekretär Eck.

Dies griff abschließend der Karlstadter Sprecher der Bürgerinitiative Armin Beck auf und betonte, dass
gerade bei dem in der Bevölkerung kontrovers diskutierten Thema Westumgehung Würzburg / B26n
die Politik gefordert sei, sich der Auseinandersetzung auch außerhalb der politischen Gremien zu stellen.
Nur so fühlten sich die Bürger in der demokratischen Entscheidungsfindung ernst genommen.
Beck dankte Staatssekretär Gerhard Eck daher ausdrücklich für den offenen Austausch und dem
Bekenntnis zu einem ergebnisoffenen Verfahren.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Nachrichten

01.04.12 00:00

B 26n: Bürgerinitiative legt Fragenkatalog an Stadtverwaltung vor

Die Bürger erwarten daher eine klare Position von Stadtverwaltung, Bürgermeister und Stadtrat, welche Planungen „gerade noch hinnehmbar“ und welche nicht mehr hinnehmbar sind.

Weiterlesen …

10.02.12 21:22

Raumordnungsverfahren bringt keine Verbesserungen

Auch nach der Landesplanerischen Beurteilung der Regierung droht weiterhin der Bau eines ersten Teilabschnitts von Werneck bis Karlstadt ohne, dass der Weiterbau gesichert ist.

Weiterlesen …

04.02.12 17:58

Hier der ungekürzte Beitrag für das Karlstadter Mitteilungsblatt

Die Redaktion (wer wohl?) des Karlstadter Mitteilungsblatt hat schon mal wieder unseren Beitrag gekürzt. Hier können Sie die ungekürzte Version lesen.

Weiterlesen …

30.01.12 19:13

Es muss einen sofortigen Planungsstopp geben, um nicht noch mehr Geld in den Sand zu setzen

Autobahngegner sehen sich durch die landesplanerische Beurteilung voll bestätigt. Wir fordern bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes eine Neubewertung, eine neue Kosten-Nutzenrechnung für diese Strecke.

Weiterlesen …

22.01.12 22:33

Regierungspräsident Dr. Beinhofer gauckelt Schutz von Mensch und Natur vor.

Scharf kritisieren die Vertreter der Bürgerinitiative die Regierung von Unterfranken und insbesondere Regierungspräsident Dr. Beinhofer. Dieser hatte zum dem Raumordnungsverfahrens zur B 26n geäußert, dass „Ergebnis ist, dass der geplante Neubau der B 26n nur unter Beachtung einer Vielzahl von Maßgaben und mit einem wichtigen Prüfauftrag den raumordnerischen Erfordernissen entspricht“.

Weiterlesen …

17.12.11 09:00

Etappensieg auf dem Weg zu bedarfsgerechten Lösungen

Als Etappensieg auf dem Weg zu bedarfsgerechten Straßenverkehrslösungen sieht der Vorsitzende des Vereins Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n e.V., Matthias Zorn (Hettstadt), das Ergebnis der landesplanerischen Beurteilung zur B 26n in einer ersten Stellungnahme.

Weiterlesen …

07.07.11 10:05

Bürgerinitiative wirft HWK-Präsident Hugo Neugebauer Realitätsverlust vor

Auf scharfe Kritik der Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. stößt der jüngste Vorstoß der Handwerkskammer für Unterfranken für den Bau der B 26n.

Weiterlesen …

05.04.11 14:46

Vertreter der Bürgerinitiative spricht auf Bürgerversammlung in Karlstadt

Die Vertreter des im August 2010 erfolgreichen Bürgerbegehrens „Für den Erhalt unserer Heimat – gegen den Bau der B 26n“ haben im Vorfeld beantragt, dass ein Vertreter der Autobahngegner eine ausreichende Redezeit erhalten soll, um die ablehnende Haltung zur B 26n darzulegen.

Weiterlesen …

01.04.11 08:29

Heßlar und Schönarts gegen die B 26 n

Gut besucht war die Infoveranstaltung der Bürgerinitiative B 26 n in Heßlar. Auch Einwohner von Schönarts nahmen die Gelegenheit wahr zu informieren.

Weiterlesen …

11.03.11 10:50

Bürgerinitiative begrüßt Abkehr von CSU, SPD und Freie Wähler von Konzentration auf B 26n

Die Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V. begrüßt die jüngsten Äußerungen zur Stadtentwicklung der Sprecher der CSU, SPD und Freie Wähler -Fraktionen im Stadtrat Karlstadt.

Weiterlesen …