Mitteilungen
Vertreter der Bürgerinitiative spricht auf Bürgerversammlung in Karlstadt
05.04.11 14:46
Der Bürgermeister der Stadt Karlstadt hat die Bürger der Stadt Karlstadt zu einer Bürgerversammlung am 06.04.2011 um 19:30 in die Musikhalle nach Gambach eingeladen. Auf der Tagesordnung steht die Bewertung des Raumordnungsverfahrens für den Neubau der B 26n durch die Stadtverwaltung mit anschließender Aussprache.
Die Vertreter des im August 2010 erfolgreichen Bürgerbegehrens „Für den Erhalt unserer Heimat – gegen den Bau der B 26n“ haben im Vorfeld beantragt, dass ein Vertreter der Autobahngegner eine ausreichende Redezeit erhalten soll, um die ablehnende Haltung zur B 26n darzulegen. Bürgermeister Dr. Kruck hat dem zugestimmt. In einem Schreiben an die Vertreter des Bürgerbegehrens vom 01.04.2011 teilt Bürgermeister Kruck mit, dem Redner der Autobahngegner in etwa die gleiche Redezeit einzuräumen, wie die Verwaltung für ihre Bewertung der Raumordnungsunterlagen benötigt.
Die Vertreter des Bürgerbegehrens begrüßen die Möglichkeit zur Stellungnahme, zeigen sich jedoch verwundert über die geringe Information der Bevölkerung über die Bürgerversammlung und die wenig bürgerfreundliche Örtlichkeit. "Es ist zu befürchten, dass viele Bürger überhaupt nicht mitbekommen haben, dass ein Bürgerversammlung zur B 26n stattfindet", so Erwin Scheiner, Beirat der Bürgerinitiative „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V.“
Gelassen sieht Armin Beck, Sprecher der Bürgerinitiative ein mögliches mangelndes Interesse der Bürger an der Bürgerversammlung. „Wenn Bürgermeister Kruck die Bürger nicht motivieren kann, so ist dies sein Problem“. Die Bürgerinitiative hat jedenfalls bei Veranstaltungen in Laudenbach und Heßlar, dem Mahnfeuer auf dem Saupurzel und bei Infoständen auf dem Marktplatz viele Bürger erreicht.
Zum Abschluss der Informationskampagne im Raumordnungsverfahren zur B 26n laden der Bund Naturschutz und die Bürgerinitiative am 12.04.2011 um 19:00 Uhr in den Pfarrsaal der Heiligen Familie in Karlstadt ein. Mit Hubert Weiger, dem populären Landesvorsitzenden des Bund Naturschutz in Bayern, wurde ein hochkarätiger Redner gefunden. Dieser wird darlegen, dass eine B 26n jeglichem ökologischen Verstand entgegenlaufe.
Die Bürgerinitiative wird am 12.04.2011 den Bürgern erläutern, wie konkrete Einwände z.B. persönliche Gesundheitsgefährdung oder Wertverlust von Immobilien gegen die B 26n im Raumordnungsverfahren eingebracht werden können.
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